Der Orden des Falken zu Ehren Ucuris, dessen Stammburg sich im südlichen Finsterkamm befindet, ist eine recht junger Laienorden. Die von Ardo Croterian I. geschaffene Ordnung des Ordens befindet sich unter der Regentschaft seines Sohnes Ardo Ucurian Croterian II. und dem Einwirken verschiedener Interessengruppen innerhalb des Ordens, im Umbruch.
Die stammburg Falkentrutz befindet sich oberhalb des gleichnamigen Dorfes auf einer Felserhöhung. Der Orden des Falken kann mehr der Rondra Kirche, denn der Praioskirche zugerechnet werden. Politische Beziehungen bestehen nur auf unterster Ebene, wenngleich auch Ritter des Ordens, so wie viele andere, auf den Silkwiesen und an der Trollpforte mitfochten und Ihren Blutzoll entrichteten.
Mit modernen militärischen Vereinigungen, wie denen im Alten Reich, ist der Orden des Falken nicht zu vergleichen. Der Vergleich mit dem nicht allzufernen Weidenschen Rittertum liegt wesentlich näher. So beruft sich der Orden auf die ritterlichen Ideale ist aber im Gegensatz zu seinen weidenschen Genossen moderner, sowohl in der Ausrüstung, als auch in der Weltsicht.
Laßt mich berichten, von denen die Könige beraten,
von Helden, die für das Gute eintraten,
von Freuden und Traurigkeiten, von der Schwerter Gesang
von den Zeiten, als das Böse zu uns drang.
[...]
Das neue Zeitalter begann und der Barde von vielen Heldentaten sang,
denn die Zeit der Helden fing an, und so manchem der Aufstieg gelang,
so auch Ardo verspürte den Drang, und ging mit Tross und Heer
und der Schicksal Gang, war das sie kämpften wie ein Bär.
Auf schönen Rössern und mit blitzenden Rüstungen
Um die Welt zu verbessern, den Feind zurückzudrängen.
Ritten sie aus, um der schwarzen Horde Menge,
nicht preis zu bieten, der Winkelhaldener Hänge
[...]
Ich kann euch nicht berichten, was danach geschah,
nur, dass Ritter und Geweihte weinen man da sah;
dazu die edlen Knechte, über ihrer lieben Freunde Tod.
Hier hat die Mär ein Ende, dies ist des blauen Falken Not.